1. Herren als Krabbenfischer erfolgreich

Georg und Holger als Krabbenfischer

Georg und Holger als Krabbenfischer

Der Kutter war mit Schalentier reich gefüllt. Kapitän Holger P. und seine Mannen gingen im Wettstreit mit der Stuhrer Besatzung klar als Sieger hervor.

Beide Kapitäne mussten ihre Mannschaft noch kurz vor Beginn des Törns ändern. Der Stuhrer Bootsmann Timo Blum wurde vom Matrosen Christoph Kathmann ersetzt. Bennigsens Obermaat Jan Pulka plagten tagelang Rückenschmerzen. Seinen Platz im Krähennest nahm Lieutenant Robin Hrassnigg ein.

Und die FCB-Kogge nahm gleich Fahrt auf. Das mittlerweile gut aufeinander abgestimmte Fischer-Duo Daniel/Holger liess Volker Böhner/Dariusz Piotrowski niemals auch nur in die Nähe der Beute. Lennart und Philip setzen gegen Klaus Krabbe/Torsten Kandelhard latent auf Luv. Die richtige Wahl wäre aber Lee gewesen. Ein erfolgreiches Kopf-an-Kopf-Rennen durch die Gezeiten legten dann Georg/Robin gegen Florian Krabbe/Christoph Kathmann hin. Ebbe und Flut, Backbord und Steuerbord, Raider und Twix – die Jungs gaben bis zum letzten Punkt wirklich alles!

Der Kapitän dann ohne große Mühe, die dicken Fische von Dariusz einzusammeln. Daniel hatte sich gegen Klaus viel vorgenommen. Doch die mögliche Beute war für unsere Nr. 2 noch eine Nummer zu groß. Lennarts Gegenüber Volker lockte unsere Nr. 3 insbesondere in den ersten beiden Sätzen in schmerzerfüllende Fallen. Erst ab Satz 3 war Lennart besser vorbereitet und konnte die Ausweichstrategien seines Gegners vorhersehen – am Ende dann ein glücklicher Fang! Georg zog gegen Florian alle Register. Angel, Netz, Maden, Würmer, Mais, Teig, Boilies – er liess nichts unversucht. Am Ende war die Krabbe dann im Netz, wenn sie sich auch bis zum Ende mit Scheren und Pleon wehrte. Im Heck des Kutters war dann Philip gegen Christoph in einen harten Infight verwickelt. Aber auch hier lag am Ende die Forelle im Eimer. Robin hingegen fackelte nicht lange, zog Torsten einen über und nahm ihn dann fachmännisch aus.

Mitten im tobenden Kampfgewusel standen sich dann plötzlich die beiden Kapitäne gegenüber. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Doch unser Kapitän hatte den Sextanten vorab exakt ausgerichtet, und ein um’s andere Mal konnte er mit seinen Vorhand-Flips den gefährlichen Vorhand-Peitschen seines Kontrahenten ausweichen. Fette Beute! Daniel hatte zeitgleich Dariusz ausgeweidet, so dass am Ende die Bennigser Eimer um ein 9-faches voller waren, die der Stuhrer Piraten aber lediglich um ein 2-faches.

Nach dem Kampf ging es dann noch mit 12 Knoten in die Springer Messe “Mensch Meier”, in der der erfolgreiche Beutezug bei reichlich Grog und Seemannsgarn noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde. Wie zu hören ist, war der Seegang beim Einzug in die Koje dann für den ein oder anderen Protagonisten doch ein wenig zu stark… Ahoi!